Diese Checkliste ist bewusst praktisch. Ihr könnt sie direkt zum Abhaken nutzen und an euer Reiseziel anpassen. Hinweis: Das ist keine medizinische Beratung. Wenn ihr unsicher seid, was ihr mitnehmen dürft oder solltet, sprecht kurz mit eurer ÄrztIn, eurem Arzt oder eurer Hebamme. Wenn ihr euch zusätzlich einen Überblick holt, worauf es bei einer Auszeit in der Schwangerschaft wirklich ankommt, findet ihr hier alle Infos: Urlaub in der Schwangerschaft.
So packt ihr ohne Stress
Ein Babymoon ist eine Auszeit. Packt daher so, dass ihr euch unterwegs wohlfühlt und nicht dauernd „nachrüsten“ müsst. Drei einfache Regeln helfen:
- Komfort vor Outfit-Plan: Nichts, was drückt, zwickt oder einschneidet.
- Schichten statt viel: Lieber Layering als zu viele Teile.
- Weniger Programm, mehr Ruhe: Ein gut gepackter Koffer ist schon halbe Entspannung.
Wenn ihr gerade noch am Planen seid: Hier findet ihr die Beste Reisezeit je Trimester – damit ihr Timing und Wohlbefinden gut aufeinander abstimmt.
Kleidung: Wohlfühlen steht an erster Stelle
In der Schwangerschaft kann sich das Körpergefühl schneller ändern als sonst. Packt daher lieber ein paar sichere Wohlfühlteile ein – und verzichtet auf alles, was „eigentlich passt“.
Basics zum Abhaken
- 2 bis 4 bequeme Oberteile (gern etwas länger)
- 1 bis 2 Strickjacken oder leichte Westen
- 1 bis 2 bequeme Hosen oder Leggings mit weichem Bund
- 1 bequemes Kleid oder ein lässiges Set
- Unterwäsche, die nicht einschneidet
- Bequeme Schlafsachen
- Warme Socken
Für Wärme und Wasser
- Badesachen
- Badesandalen oder Flip-Flops
- Optional: Bademantel oder kuscheliger Überwurf (falls ihr ihn gern dabei habt)
Tipp: Legt ein bequemes Outfit ganz oben in den Koffer. Nach der Anreise umziehen, durchatmen, ankommen.
Schuhe: bequem, stabil, rutschfest
Ein guter Schuh macht im Babymoon wirklich einen Unterschied – vor allem bei Spaziergängen oder wenn die Füße schneller müde werden.
- Bequeme Sneaker oder Walking-Schuhe
- Ein Paar Schlupfschuhe (schnell rein, schnell raus)
- Optional: Hausschuhe (je nach Unterkunft)
Stützstrümpfe und kleine Helfer
Gerade bei längerer Anreise sind kleine Helfer oft Gold wert. Sie nehmen Druck raus und machen vieles angenehmer.
- Stützstrümpfe (besonders bei längerer Fahrt)
- Ein kleines Kissen oder Nackenkissen fürs Sitzen
- Blasenpflaster
- Optional: Bauchband (wenn ihr ohnehin eines nutzt)
Reiseunterlagen: lieber einmal ordentlich, dann habt ihr Ruhe
Am besten alles zusammen in einer kleinen Mappe oder einem Zipp-Beutel, damit ihr unterwegs nicht suchen müsst.
- Ausweise
- e-Card / Versicherungskarte
- Mutter-Kind-Pass (oder eure entsprechenden Unterlagen)
- Buchungsbestätigungen
- Zahlungsmittel
Notfallnummern: kurz notiert, schnell griffbereit
Das beruhigt – einfach, weil man es im Kopf nicht dauernd mittragen muss.
- Telefonnummer eurer ÄrztIn / eures Arztes oder der Praxis
- Telefonnummer eurer Hebamme (falls vorhanden)
- Notrufnummern (im Ausland ggf. lokale Nummern)
- Kontakt einer Vertrauensperson
- Adresse der Unterkunft
Snacks und Trinken: kleine Rettung unterwegs
Ein paar Snacks im Auto, in der Tasche oder im Rucksack sind oft der einfachste Weg, damit die Stimmung entspannt bleibt – besonders, wenn ihr nicht genau wisst, wann ihr das nächste Mal in Ruhe essen könnt.
Snack-Ideen zum Einpacken
- Cracker oder Salzstangen
- Obst, das gut transportiert (z. B. Banane, Apfel)
- Nüsse oder Studentenfutter (wenn ihr das gut vertragt)
- Müsliriegel
- Ein „neutraler“ Snack, der euch bei flauem Magen hilft
Getränke: Wasser ist ideal. Dazu gern eine milde Schorle oder Tee – je nachdem, was ihr gut vertragt.
Mini-Apotheke: klein, aber beruhigend
Eine Mini-Apotheke muss nicht groß sein. Sie soll euch einfach das Gefühl geben, dass ihr bei Kleinigkeiten gut versorgt seid. Bitte nehmt nur Dinge mit, die ihr kennt und gut vertragt – und klärt Medikamente im Zweifel kurz mit eurer ÄrztIn, eurem Arzt oder eurer Hebamme.
Basics
- Pflaster und kleine Kompressen
- Desinfektion (Tücher oder Gel)
- Blasenpflaster
- Wund- und Heilsalbe (die ihr bereits verwendet)
Bewährte Begleiter (nur wenn sie für euch passen)
- Medikamente, die euch ausdrücklich empfohlen wurden (z. B. bei Sodbrennen)
- Magnesium (wenn ihr es ohnehin nehmt)
- Meerwasserspray für die Nase
- Lippenpflege
Wenn euch schnell übel wird oder der Kreislauf empfindlich ist
- Ingwerbonbons oder milde Pfefferminzbonbons (wenn ihr sie gut vertragt)
- Feuchttücher
- Kleine Tüten (für alle Fälle)
Pflege und Komfort: eure bewährten Basics
Gerade in der Schwangerschaft reagieren Haut und Nase manchmal sensibler. Nehmt daher lieber eure Standardprodukte mit, statt Neues auszuprobieren.
- Bodylotion oder Öl
- Sonnencreme
- Duschgel, Shampoo, Deo
- Bürste, Haargummis
- Optional: ein kleines Wärmekissen (wenn ihr es gern nutzt)
Technik und Kleinkram
- Handy + Ladegerät
- Powerbank
- Kopfhörer
- Optional: Buch oder E-Reader
Babymoon Packliste zum Abhaken
- Kleidung: Wohlfühlteile, Schichten, Schlafsachen
- Schuhe: bequem, stabil, rutschfest
- Stützstrümpfe, Kissen, Blasenpflaster
- Unterlagen: Ausweise, e-Card, Mutter-Kind-Pass, Buchungen
- Notfallnummern + Adresse der Unterkunft
- Snacks + Wasser
- Mini-Apotheke: Basics + nur Bewährtes
- Pflege: eure Standardprodukte
- Technik: Ladegeräte, Powerbank
Wohlfühl-Ideen für eure Auszeit
Wenn ihr euch zusätzlich etwas Gutes tun möchtet, findet ihr hier Inspiration: